Die ReferentInnen
Dr. Katharina Krassnig Ärztin für Allgemeinmedizin, seit 1990 Arbeit in eigener Praxis. ÖÄK Diplome Phytotherapie, Homöopathie.  Zusatzausbildungen in Systemischer Psychotherapie, Traumatherapie, Reteaming Coaching und diversen  Körpertherapien. Seit ca. 16 Jahren Mitarbeit an der Wiener Schule, Studium der TCM und regelmäßige  Weiterbildungen im Fachgebiet bei Michael Mc Intyre, Dr. Verena Baustädter, Jeremy Ross, Prof. Kubelka, Prof. Saukel, Prof. Glasl u.a.  Leitung und Konzept des Projekts „Westliche  Arzneipflanzen und  TCM-Tradition(en) Wissenschaft Integration“  in der  Wiener Schule für TCM (WSTCM). Lehr – und Vortragstätigkeit für TCM, Arzneipflanzen sowie für  Psychosomatik, Bewegungslehre und Anatomie (WSTCM, Donauuni Krems, ÖÄK).  Vortrag - Westliche Arzneipflanzen und Traditionelle Chinesische Medizin  Vor über 2500 Jahren begannen sowohl in China als auch im Westen Philosophen die Krankheitsphänomene  logisch in Bezug auf Naturgesetze zu erklären. Darauf aufbauend entstanden sowohl im Westen als auch in  China kulturell unterschiedlich geprägte sehr pragmatische Medizinsysteme.  Praktisch gab es nie „nur“  Chinesische Kräuter. Vielmehr wurden im Laufe der Jahrhunderte ein großer Teil der Materia Medica aus allen  möglichen Ländern eingeführt, angepflanzt und integriert.  Zum Schatz der Europäischen Heilkräuter- Medizin  gehören ebenso seit der Antike immer schon Kräuter aus dem Nahen und Fernen Osten.  Während die TCM über Jahrhunderte kontinuierlich zu einem logisch durchstrukturierten Medizinsystem mit  Theorie, Diagnostik und Therapie entwickelt wurde, hat die traditionelle Pflanzenheilkunde des Westens in  ihrer Geschichte Wissensverluste und Brüche erfahren.   Dennoch waren bis zum Ende des 18. Jahrhundert  Arznei- und Heilmittel aus Pflanzen in Europa die  dominierende Form der Arzneimittelbehandlung. Seitdem hat ihre Bedeutung in der ärztlichen akademischen  Medizin zu Gunsten von neuen Entwicklungen synthetischer Heilmittel erheblich abgenommen.  Die naturwissenschaftliche Erforschung der Pflanzen hat auf jeden Fall zur Sicherheit in der Anwendung  beigetragen. Die damit verbundene analytische Betrachtungsweise führte jedoch teilweise zum Verlust des  ganzheitlichen Blicks und des energetischen Verständnisses in der Kräutermedizin. Um dies wiederzugewinnen  verbindet eine moderne Wissensintegration das ganzheitliche Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin  mit dem Erfahrungswissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen der westlichen Kräuterheilkunde.   „Die Beschreibung einer Pflanze nach Temperatur, Geschmack, Organbezug, Chinesischer Wirkung und  westlicher Wirkung und Erfahrung sind die Basis, um eine Heilpflanze zu verstehen.“ (Zitat Jeremy Ross). Die  individuelle Abstimmung erfolgt mithilfe der TCM-Diagnostik und ihrer Anwendungsprinzipien.   Im Vortrag werden anhand von vielen Beispielen Grundlagen und Praxis der TCM sowie Ansätze zu einem  modernen Ost-West Integrationsmodell in der Kräutertherapie vorgestellt. Sonntag  11:00 - 12:30 Uhr Workshop  „Schröpfen, Moxen, Guascha praktisch anwenden“   (gemeinsam mit Laura Latanza)  Sonntag  14:00 - 15:30 Uhr Vortrag  Westliche Kräuter der Trad. chin. Med. 
Veranstalter - FNL Freunde Naturgemässer Lebensweise | Organisatorin Sigrid Hagen | 0660/1616 7 43 | info@fnl-mostviertlerkräutertage.at | Impressum  Raiffeisenbank Amstetten-Ybbs | IBAN: AT98 3202 5000 0011 2557 | BIC: RNLWATWWAMS
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