Die ReferentInnen
Eunike Grahofer ...seit 20 Jahren aufzeichnen, dokumentieren und hinterfragen des Volkswissens (im Rahmen von  Feldforschung)  Bücher, alle erschienen im Freya Verlag: - Körperkerzen mit Kräutern  - Die Leissinger Oma – Das Pflanzenwissen der einfachen Leute - Der Pepi Onkel – Das Pflanzenwissen der einfachen Leute - Die Hechals – Brauchtum, Rezepte, Handwerk aus dem Mostviertel  - Rezepte durchs Bauernjahr  - Hausmittel im Jahreskreis - Mein Kräutererbe  - Wildnisapotheke - Omas geniale Wetterpflanzen – wie wird das Wetter heute (erscheint 01/2019) Seit 2015 Kolummnistin der Waldviertlerin sowie der Bezirksblätter Seit 2015 Zusammenarbeit mit dem Institut der Gastrosophie der Universität Salzburg  Preise: 2015 Innovationspreis von Ö1 und UNIKO  – Universität Salzburg  2017 Annerkennungspreis Best of Austria  2018 Best of Austria (mit Gesunder Gemeinde)  2018 Vorsorgepreis Europäischer Regionen (mit Gesunder Gemeinde)  Obfrau Stellvertreter Verein Naturvermittlung  Fachgebiete: Ethnobotanik, Volkswissen, alte Hausmittelrezepte, Inhaltsstoffe und ihre Wirkungsweisen,  Naturbeobachtungen  Vortrag - „Wildnisapotheke im Jahreskreis“ In der „Wildnispaotheke“ fand Verwendung, was die Natur zur Verfügung stellte, was Wald, Wiese, Feld und  die Speisekammer an Zutaten hergab und dies im Jahreskreis. Die Autorin Eunike Grahofer beschäftigt sich  seit mehr als 20 Jahren mit den Rezepten, Geschichten und Hintergründen der Wildnisapotheke sie wird bei  diesem Vortrag einen unterhaltsamen, kurzweiligen Bogen durch das  Jahr spannen, aus den Unterschieden  und Feinheiten erzählen, wie die Hintergründe dieses Spruches: „Kranewittn für den Bauch, hol dir vor dem  Frost vom Strauch, tut dich jedoch der Husten plagen, lass Kranewittn erst die Kälte ertragen.“ Warum wurde  bei Fieber nachmittags schwarzer Ribiselsaft verabreicht? Warum holte man sich im Frühling das Warzenkraut  erst wenn die Schwalben wieder Einzug hielten? Die alten Rezepte erzählen von genauen  Naturbeobachtungen „Wenn der Ruf des Kuckucks erhallt, holst den Sauerklee aus dem Wald“, „Der  Knoblauch solls dreschen nicht hören“ – was steckt hinter diesen Volksweisheiten? Warum wird der rote  Holunder in manchen Regionen gemieden und in anderen als wertvolles Lebensmittel betrachtet? Dann gibt  es auch Rezepte,  die aus einer sehr armen Zeit erzählen und heute nicht mehr verwendet werden auch  darüber wir Eunike Grahofer erzählen. Einige der vorgestellten Rezepte können beim Vortrag verkostet  werden.   Workshop - „Wildnisapothekenrezepte im Jahres- und Lebenskreis“ Ausgestattet mit einem Rucksack voller Ideen, starten wir vom Vortrag in den Workshop.  Wir erinnern uns  an das bunte Regal der Großmutter mit all ihren Hausmittelchen. Welche Ansätze, Tinkturen, Öle, Salben,  Pulver, Notmehle finden sich in der Wildnisapotheke – vom Wundblattl der Barscherersleut, Baumharzpflaster  bis zum Mostviertler Zuckerersatz, von den  Hintergründen und Rezepten des Jahreshustensaftes und  Jahreskräutersalz, von den Verarbeitungsweisen und den Reifezeiten -  von den Alltagshausmittel und den  „Besonderen“, von den Rezepten der Kräuterfrauen und jenen der  „Boalrichter“, der Knochenrichter.   Gemeinsam mit der Autorin Eunike Grahofer werden die Teilnehmer jene alten Rezepte näher beleuchten und  einige daraus gemeinsam zubereiten  - wie den Wacholdersirup gegen Reizhusten oder Wildbeerensirup nach  „alter Art“ ohne Herd zubereiten. Für die hergestellten Wildnisapothekenrezepte bitte 3 kleine Gläser und ein  schmales, hohes 100ml Glas mitnehmen.  Freitag 14:00 - 15:30 Uhr Vortrag „Wildnisapotheke im Jahreskreis“ Freitag 16:00 - 17:30 Uhr Workshop „Wildnisapothekenrezepte im Jahres- und Lebenskreis“
Veranstalter - FNL Freunde Naturgemässer Lebensweise | Organisatorin Sigrid Hagen | 0660/1616 7 43 | info@fnl-mostviertlerkräutertage.at | Impressum  Raiffeisenbank Amstetten-Ybbs | IBAN: AT98 3202 5000 0011 2557 | BIC: RNLWATWWAMS
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